October 2007


Impressum

Martina Rüdiger

Jagowstr. 7

13585 Berlin

m.ruediger@grossvaterbriefe.de

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Über das Projekt

Ursprünglich waren die "Großvaterbriefe" ein Projekt nur mit den Briefen von Peter Tränkel und den Anmerkungen von Martina Rüdiger. Ein kleiner Stapel vergilbter Briefe und wenige Anhaltspunkte bideten den Grundstein für die Seite. Nach und nach konnte sie den letzten Lebensweg ihres Großvaters nachvollziehen und Lücke um Lücke schließen.  weiterlesen ...



16.11.1943

Mein liebes Frauchen, Ich habe Dir ja erst gestern geschrieben, aber da ich ein paar Luftfeldpostmarken habe will ich dir gleich noch mal schreiben ich glaube es geht doch etwas schneller und du hast doch schon so lange keine Post erhalten.  weiterlesen ...



14.11.1943

Mein liebes Frauchen, heute will ich mich doch endlich aufraffen und dir ein paar Zeilen schreiben viel kann ich dir ja nicht schreiben die Umstände unter denen ich dir schreibe sind zu schlecht da mußt du schon entschuldigen. Erlebt habe ich ja in den paar Tagen in denen wir hier sind genug aber schreiben kann ich dir das alles nicht so ich muß es dir erzählen, Also wenn du mit Post mal etwas ungewöhnlich lange warten mußt, dann entschuldige.  weiterlesen ...



25.10.1943

Mein liebes Frauchen,
ich will dir noch ein paar Zeilen schreiben, ob ich morge oder in den nächsten Tagen dazu komme weiß ich nicht. Wir sind schwer auf Reisen an unserem alten Standort sind wir nicht mehr die Seefahrt haben wir schon hinter uns.  weiterlesen ...



Ein dickes Bündel Briefe...

...hatte ich seinerzeit - als meine Großmutter 1986 gestorben war - bekommen, aber nur mal flüchtig drüber geschaut. Seitdem lagen sie in einem Karton im Schrank. Als ich diese Webseite entdeckt hatte, kam der Wunsch auf, mich näher mit ihnen zu befassen. Es fällt mir nicht ganz leicht sie zu lesen. Die Schrift ist teilweise Sütterlin, klein geschrieben - verständlich, es sollte ja möglichst in so einen Brief rein - und manchmal auch etwas krakelig. Aber das wird schon. Jetzt habe ich mal mit dem ersten Brief angefangen. Erstmal mit einem kurzen...  weiterlesen ...


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7. Oktober 1944

1)                     Liebe Ellemaus, liebe Kinder!

Mein ersten Brief von der Fahrt schreibe ich im fahrenden Zug, aber du wirst ja alles lesen können. [1?] mal den Abschied. Ihr werdet ja den Fliegerangriff [3?] erlebt haben, und wie ich mich in Spandau habe, sind ja dort keine Bomben gefallen und Ihr werdet ja hoffentlich wenn auch mit Verspätung gut u. gesund nach Hause gekommen sein. [Uns?] dagegen ist es sehr schlecht ergangen, ich bin das erstemal um mein Leben gelaufen, aber wie! Es war furchtbar, haben 4 Tote und 18 Verwundete zu beklagen, unseren Zug konnten wir nicht mehr benutzen, direkt vor der [2?] haben wir ge-legen u. sind erst nach dem Nachtalarm weiter gefahren, jetzt befinden wir uns  weiterlesen ...